Das Leben unter König Erbsen ist eines der berühmtesten Volksmärchen, das die Besonderheiten des Alltagslebens und der gesellschaftlichen Verfassung der altrussischen Gesellschaft widerspiegelt. Im Zentrum der Handlung steht der Protagonist, der König der Erbsen, der zum Herrscher des Landes wird und eine strenge Ordnung und Gesetze aufstellt.
Eines der Hauptmerkmale des Alltagslebens unter König Erbsen ist seine ungewöhnliche Struktur. Das Land, in dem die Ereignisse des Märchens stattfinden, ist in drei Bevölkerungsschichten unterteilt: Erbsen, Biber und Krüge. Erbsen sind die oberste Schicht, in der Könige, Fürsten und Magistrate leben. Biber sind eine mittlere Schicht, die aus Handwerkern und Händlern besteht. Krüge sind die untere Schicht, in der arme und Bürgerliche leben.
Neben der Klassenhierarchie wird im Märchen auch die Hierarchie nach Geschlecht ausgedrückt. Das Leben unter König Erbsen unterscheidet sich für Männer und Frauen erheblich. Männer können an der Regierungsführung teilnehmen und hohe Positionen bekleiden, während Frauen in ihren Rechten eingeschränkt sind und verpflichtet sind, Hausarbeit und Kindererziehung zu betreiben.
Das Märchen betont auch die Werte der Familie und die Rollen von Mann und Frau. Die Frau des Erbsenkönigs wirkt genau wie eine fürsorgliche und treue Ehefrau, die ihrem Mann gehorcht und seinen Anweisungen folgt. Und der Ehemann, der König der Erbsen, verkörpert einen starken und weisen Herrscher, der sich um das Wohlergehen seines Landes kümmert.
Das Leben unter dem König der Erbsen ist also nicht nur ein lustiges und verlockendes Märchen, sondern auch ein Spiegelbild der realen sozialen und alltäglichen Merkmale der altrussischen Gesellschaft. Es verfolgt hierarchische Beziehungen, die Rolle und Position von Männern und Frauen sowie die Werte und Verantwortlichkeiten der Familie. Das Märchen ermöglicht es Ihnen, die Welt des Alltags und der gesellschaftlichen Ordnung kennenzulernen, die in Russland in fernen Zeiten existierte.
Leben unter König Erbse: soziale Klassen und Hierarchien
Zur Zeit des »Erbsenkönigs" wurde die Gesellschaft in einer starren Hierarchie organisiert, in der jeder Einzelne einen bestimmten Platz in der sozialen Struktur einnahm. Diese Hierarchie wurde in drei Klassen unterteilt: Die Spitze wurde von den Herrschern gebildet, die nächste Klasse war Vertreter des Adels, und die unterste Stufe wurde von den Menschen besetzt.
Herrscher – das waren die wichtigsten und einflussreichsten Mitglieder der Gesellschaft. Sie besaßen alle Macht und regierten den Staat. Meistens waren es Könige, Könige oder andere Monarchen, die die Macht von ihren Vorfahren geerbt hatten. Die Autorität des Herrschers war bedingungslos, und seine Entscheidungen und Anweisungen wurden ohne Einwände oder Fragen getroffen.
Wissen sie bildete die reichste und privilegierteste Gruppe der Gesellschaft. Diese Klasse umfasste Adlige, Bojaren, Palastbeamte und andere Vertreter der höchsten Aristokratie. Sie hatte große Ländereien, verschiedene Privilegien und Tugenden und hatte die Möglichkeit, in verschiedenen Wissenschaften und Künsten zu lernen und sich zu entwickeln.
Das Volk er machte den größten Teil der Bevölkerung aus und nahm die niedrigste Position in der sozialen Hierarchie ein. Diese Klasse umfasste Bauern, Städter, Handwerker und andere untergeordnete Schichten der Gesellschaft. Die Leute beschäftigten sich mit körperlicher Arbeit und bedienten die höheren Klassen. Er hatte begrenzte Rechte und Möglichkeiten, und er war vom Willen des Adels und der Herrscher abhängig.
Daher war die soziale Hierarchie zu Zeiten des «Erbsenkönigs» streng geregelt und basierte auf der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse. Das Leben und die gesellschaftliche Verfassung jeder Klasse unterschieden sich voneinander und wurden durch ihren sozialen Status und ihre Fähigkeiten bestimmt.