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So entfernen Sie erlaubte Bedrohungen unter Windows 10: Detaillierte Anweisungen

Windows 10 – eines der beliebtesten Betriebssysteme der Welt, aber leider ist es nicht immun gegen verschiedene Bedrohungen. Der integrierte Windows Defender Antivirus bietet einen grundlegenden Schutz, kann aber manchmal mit einigen Viren und Malware nicht umgehen. In solchen Fällen kann es erforderlich sein, die erlaubten Bedrohungen manuell zu entfernen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Malware unter Windows 10 mithilfe der integrierten Tools entfernen können.

Achtung: es wird empfohlen, einen Systemwiederherstellungspunkt zu erstellen, bevor Sie die erlaubten Bedrohungen entfernen, damit Sie bei Problemen zur vorherigen Einstellung zurückkehren können.

Schritt 1: Öffnen Bedienfeld. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche "Start", geben Sie "Systemsteuerung" in die Suchleiste ein und wählen Sie das entsprechende Ergebnis aus.

Schritt 2: Gehen Sie zu System und Sicherheit und wählen Sie Update- und Sicherheitscenter.

Scannen des Systems

Bevor Sie mit dem Entfernen der erlaubten Bedrohungen unter Windows 10 beginnen, müssen Sie einen vollständigen Scan Ihres Systems durchführen, um alle möglichen problematischen Dateien und Programme zu erkennen.

Dazu müssen Sie eine Antivirensoftware verwenden, die auf Ihrem Computer installiert ist. Es muss auf die neueste Version aktualisiert werden, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten.

Führen Sie das Anti-Virus-Programm aus und suchen Sie nach einer Funktion, mit der Sie einen vollständigen Systemscan durchführen können. Dies geschieht normalerweise über den Abschnitt "Scannen" oder "Scannen".

Wählen Sie die Option für den vollständigen Scan aus und klicken Sie darauf. Warten Sie dann, bis der Scanvorgang abgeschlossen ist. Die Zeit, die benötigt wird, um den Prozess abzuschließen, hängt von der Menge an Daten ab, die sich auf Ihrem Computer befinden.

Während des Scans überprüft die Antivirensoftware alle Dateien und Programme auf Bedrohungen. Es erkennt und markiert automatisch verdächtige oder schädliche Elemente.

Wenn der Scan abgeschlossen ist, sehen Sie einen Ergebnisbericht. Wenn erlaubte Bedrohungen gefunden werden, werden diese im Bericht angezeigt. Sie müssen entscheiden, welche Aktionen Sie ausführen möchten: Löschen oder in die Quarantäne verschieben.

Wenn die erlaubten Bedrohungen erkannt werden, wird empfohlen, sie sofort zu löschen, um das Risiko für Ihr System und Ihre persönlichen Daten zu minimieren. Befolgen Sie dazu einfach die Anweisungen Ihrer Antivirensoftware.

Analysieren der Scanergebnisse

Nach Abschluss des Scans werden Sie mit einer detaillierten Liste der erkannten erlaubten Bedrohungen angezeigt. Jeder Eintrag enthält Informationen zu einer bestimmten Bedrohung, z. B. Titel, Typ, Standort und Status.

Es ist wichtig, jeden Eintrag sorgfältig zu untersuchen und eine Entscheidung über das weitere Vorgehen zu treffen. Wenn eine erkannte Bedrohung legitim und ungeplant ist, können Sie sie als Ausnahme akzeptieren. Wenn die Bedrohung jedoch eine echte Gefahr darstellt, sollten Sie dieses Programm oder diese Aktion deinstallieren oder deaktivieren.

Vergessen Sie nicht, dass einige erlaubte Bedrohungen unter dem Deckmantel legitimer Programme oder Dateien verschwinden können. Daher ist es wichtig, bei Entscheidungen vorsichtig zu sein und gegebenenfalls Hilfe von Sicherheitsexperten anzufordern.

Auswählen von Bedrohungsaktionen

Nach dem Scannen Ihres Systems kann das Antivirenprogramm verschiedene Bedrohungen erkennen, von Trojanern bis hin zu Malware. Abhängig von der Art und dem Ausmaß der Bedrohung werden Ihnen verschiedene Optionen angeboten:

  • Entfernen: Diese Option ist am sichersten und ermöglicht es Ihnen, die Bedrohung vollständig von Ihrem System zu entfernen. Wenn Sie sicher sind, dass die Bedrohung nicht gefälscht ist und entfernt werden muss, klicken Sie auf diese Option, um sie automatisch zu entfernen.
  • Quarantäne: falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie eine bestimmte Bedrohung entfernen möchten, können Sie die Option "Quarantäne" auswählen. Das bedeutet, dass bedrohte Dateien oder Programme in einer isolierten Quarantänepartition Ihres Systems abgelegt werden, wo sie Ihrem System keinen Schaden zufügen können. Sie können diese Dateien jederzeit aus der Quarantäne zurückgeben, wenn Sie später entscheiden, dass sie sicher sind.
  • Ausschließen: Wenn Sie sicher sind, dass eine bestimmte Bedrohung falsch positiv ist, können Sie die Option "Ausschließen" auswählen. Dadurch werden weitere Scans und Meldungen über diese Bedrohung verhindert.

Bei der Auswahl einer Aktion ist es notwendig, jede Bedrohung sorgfältig zu bewerten und die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie sich mit Fachleuten für Informationssicherheit beraten lassen.

Entfernen gefährlicher Programme

Befolgen Sie die nachstehenden Anweisungen, um gefährliche Programme von Ihrem Windows 10-Computer zu entfernen:

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, indem Sie den entsprechenden Eintrag im Startmenü auswählen.
  2. Wählen Sie im Abschnitt "Programme" die Option "Programme entfernen" aus.
  3. Blättern Sie im geöffneten Fenster "Programm deinstallieren oder ändern" durch die Liste der installierten Programme und suchen Sie nach dem Programm, das Sie entfernen möchten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Programmnamen und wählen Sie die Option Deinstallieren.
  5. Lesen Sie die Warnung zur Deinstallation des Programms sorgfältig durch und bestätigen Sie Ihre Absicht.
  6. Warten Sie, bis der Deinstallationsvorgang abgeschlossen ist. Möglicherweise benötigen Sie eine Administratorbestätigung.
  7. Starten Sie den Computer nach der Deinstallation des Programms ggf. neu.

Wiederholen Sie diese Schritte für jedes gefährliche Programm, das Sie von Ihrem Computer entfernen möchten. Es ist wichtig zu beachten, dass es empfohlen wird, Antivirensoftware zu verwenden, um alle Arten von Bedrohungen und Malware zu finden und zu entfernen.

Autorun-Überprüfung

Wenn Malware einen Computer infiziert, kann sie zusammen mit dem Betriebssystem automatisch gestartet werden. Die Autorun-Überprüfung hilft Ihnen, Malware zu finden und zu entfernen, die bei jedem Einschalten des Computers ausgeführt wird.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die automatische Wiedergabe in Windows 10 zu überprüfen:

  1. Öffnen Sie den Task-Manager, indem Sie Strg + Umschalt+ Esc drücken.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Details (oder Details), wenn sie nicht standardmäßig ausgewählt ist.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spalte "Download" und wählen Sie "Nach Typ getrennten Download anzeigen".

Jetzt sehen Sie eine Liste von Programmen, die automatisch mit dem Betriebssystem gestartet werden. Markieren Sie alle verdächtigen Programme oder Programme mit Namen, die Ihnen nicht bekannt sind.

So entfernen Sie ein Programm aus dem Autostart:

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, suchen Sie den Abschnitt System und Sicherheit und wählen Sie Verwaltung aus.
  2. Wählen Sie im daraufhin angezeigten Fenster "Dienste" aus.
  3. Suchen Sie das gewünschte Programm in der Liste und klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf.
  4. Wählen Sie die Aktion Eigenschaften aus. Klicken Sie im geöffneten Fenster auf die Registerkarte Allgemein.
  5. Setzen Sie die Einstellung Dienststatus auf Deaktiviert, und klicken Sie dann auf OK.

Das Programm wird nun beim Einschalten des Computers nicht mehr automatisch gestartet. Wiederholen Sie diese Schritte für alle verdächtigen Programme in der Autostart-Liste.

Bereinigen der Registrierung

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Registrierung von erlaubten Bedrohungen zu bereinigen und mögliche Probleme zu beheben:

  1. Öffnen Sie den Registrierungseditor, indem Sie die Tastenkombination Win + R drücken und den Befehl regedit eingeben. Drücken Sie die Eingabetaste.
  2. Suchen Sie im linken Fenster des Registrierungs-Editors den folgenden Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
  3. Auf der rechten Seite des Registrierungseditorfensters werden die Schlüsselwerte angezeigt. Öffnen Sie jeden Schlüssel und stellen Sie sicher, dass er keine Links zu erlaubten Bedrohungen enthält. Wenn solche Links vorhanden sind, löschen Sie sie, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Schlüssel klicken und "Löschen" auswählen.
  4. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 3 für die folgenden Pfade: HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run und HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce
  5. Schließen Sie den Registrierungs-Editor.

Nach Abschluss dieser Schritte wird empfohlen, den Computer neu zu starten, damit die Änderungen an der Registrierung wirksam werden. Die Reinigung der Registrierung kann helfen, die erlaubten Bedrohungen loszuwerden und die Leistung des Betriebssystems zu verbessern.

Regelmäßige Aktualisierung der Antivirensoftware

Die Antivirensoftware verfügt über integrierte Funktionen, um nach Updates zu suchen, es wird jedoch empfohlen, die Antivirensoftware auch manuell zu überprüfen und zu aktualisieren. Dies kann wie folgt erfolgen:

  1. Öffnen Sie die Antivirensoftware, indem Sie auf das entsprechende Symbol in der Taskleiste oder im Startmenü klicken.
  2. Gehen Sie zu "Einstellungen" oder "Aktualisieren".
  3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Nach Updates suchen" oder ähnliches.

Wenn Updates verfügbar sind, folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um sie zu installieren. Normalerweise dauert der Aktualisierungsprozess nur wenige Minuten.

Vergessen Sie nicht, auch die automatische Aktualisierung der Antivirensoftware zu konfigurieren. Dies ermöglicht Ihrem Computer, die neuesten Updates ohne Ihr Eingreifen zu erhalten. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

  1. Öffnen Sie die Antivirensoftware und gehen Sie zu "Einstellungen" oder "Update".
  2. Wählen Sie die Option "Automatische Aktualisierung" oder ähnliches aus.
  3. Legen Sie den gewünschten Aktualisierungsplan fest (z. B. täglich oder wöchentlich).

Nachdem Sie die automatische Aktualisierung konfiguriert haben, lädt Ihre Antivirensoftware automatisch neue Updates nach dem gewählten Zeitplan herunter und installiert sie. Dies wird den Aktualisierungsprozess erheblich vereinfachen und Ihnen helfen, vor neuen Bedrohungen geschützt zu sein.

Wichtig: denken Sie daran, dass die regelmäßige Aktualisierung der Antivirensoftware nur eine Sicherheitsmaßnahme ist. Es wird auch empfohlen, andere Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen, um Ihren Computer vollständig zu schützen, z. B. die Verwendung starker Kennwörter, die Installation von Betriebssystem- und Anwendungsupdates sowie die Vermeidung verdächtiger Websites und Nachrichten.