Device Guard ist eine neue Funktion des Windows 10-Betriebssystems, die Ihren Computer zusätzlich vor Malware und anderen Sicherheitsbedrohungen schützen soll. Mit Device Guard können Sie die Ausführung nur signierter Anwendungen einschränken und alle anderen Programme blockieren, selbst wenn sie über Administratorrechte verfügen.
Es besteht jedoch ein Problem im Zusammenhang mit einem Konflikt zwischen Device Guard und einigen Antivirenprogrammen, einschließlich Kaspersky Anti-Virus. Der Konflikt wird dadurch verursacht, dass Device Guard und Kaspersky Anti-Virus unterschiedliche Ansätze zum Schutz Ihres Computers verwenden.
Device Guard setzt auf Virtualisierungstechnologie, mit der Sie isolierte Container erstellen können, in denen Anwendungen ausgeführt werden. Kaspersky Anti-Virus wiederum arbeitet auf der Grundlage der Erkennung und Blockierung potenziell schädlicher Programme und Dateien.
Der Konflikt zwischen Device Guard und Kaspersky Anti-Virus kann sich dadurch manifestieren, dass Device Guard die Arbeit von Anti-Virus blockiert, da sein Ansatz zum Schutz nicht den Anforderungen von Device Guard entspricht. Infolgedessen kann der Benutzer keinen vollständigen Schutz vor Viren und anderen Sicherheitsbedrohungen erhalten.
Device Guard Windows 10
Device Guard kann jedoch aufgrund des spezifischen Ansatzes beider Lösungen zum Schutz des Systems mit Antivirensoftware wie Kaspersky in Konflikt geraten.
Antivirensoftware wie Kaspersky wird normalerweise auf Kernelebene des Betriebssystems ausgeführt, um schädliche Software zu erkennen und zu verhindern. Es scannt Dateien, Prozesse und Netzwerkverkehr auf Bedrohungen und ergreift Maßnahmen, um diese zu neutralisieren.
Device Guard hingegen verwendet integrierte Bereitstellungstools und Protokolle, um eine zuverlässige Laufzeitumgebung und Anwendungsstartumgebung zu erstellen. Es überprüft die Signaturen und die Zugehörigkeit von Dateien, um ihre Vollmacht und Zuverlässigkeit festzustellen. Wenn die Datei nicht den Anforderungen des Device Guard entspricht, wird sie gesperrt und kann nicht gestartet werden.
Daher kann ein Antivirenprogramm, das auf Kernelebene des Betriebssystems ausgeführt wird, von Device Guard als potenziell unzuverlässige Anwendung angesehen werden, was dazu führen kann, dass es nicht funktioniert oder mit dem System interagiert.
Um Konflikte zu vermeiden, müssen Sie Device Guard und Antivirensoftware so konfigurieren, dass sie zusammenarbeiten und sich nicht gegenseitig stören. Dies kann dazu erforderlich sein, die Einstellungen für jede Lösung zu ändern oder eine kompatible Version der Antivirensoftware zu verwenden, die Device Guard unterstützt.
| Vorteile von Device Guard | Nachteile von Device Guard |
|---|---|
| - Bietet Schutz vor neuen und unbekannten Bedrohungen, da nur vertrauenswürdige Anwendungen ausgeführt werden | - Einschränkungen bei der Auswahl und Installation von Anwendungen, da nur diejenigen, die den Anforderungen des Device Guard entsprechen, funktionieren |
| - Schutz vor Angriffen auf das Betriebssystem, da Anwendungen in einer isolierten und geschützten Umgebung ausgeführt werden | - Die Notwendigkeit einer geeigneten Konfiguration und Konfiguration, um erfolgreich zu arbeiten und Fehlalarme zu vermeiden |
Insgesamt ist Device Guard unter Windows 10 ein nützliches Werkzeug, um das Betriebssystem und die Daten vor bösartiger Software zu schützen, aber die Kompatibilität mit der Antivirensoftware von Kaspersky oder anderen kann einige zusätzliche Arbeit erfordern, um mögliche Probleme zu konfigurieren und zu beheben Konflikte.